Suche
Deutsch

Neues aus der Welt von Goetze

Rueckruf

Rückruf anfordern

Der Schutz Ihrer persönlichen Daten ist uns wichtig. Lesen Sie dazu bitte unsere Datenschutzerklärung.

 

Sicherheit: Nicht nur für Ihre Anwendung, sondern auch für unsere Daten

Der Schaden durch Internetkriminalität ist auch für Firmen immens. Mit nur einem Klick kann heutzutage viel bewirkt werden – im Positiven wie Negativen.

Am Arbeitsplatz trudeln häufig mehrere Mails auf einmal ein, im Hintergrund klingelt das Telefon. Schnell die Mail gelesen, weitergeleitet oder bearbeitet. Aber haben Sie schon einmal genau darauf geachtet von wem die Mail überhaupt genau kam? Es herrscht meist ein sorgloser Umgang mit E-Mails im betrieblichen Umfeld, denn warum sollte der Kollege einem etwa Spam-Mails oder unvertrauenswürdige Anhänge zusenden? Oder hat es einen Grund, dass die Rechnung des Zulieferers auf einmal als Word Dokument gesendet wird? 

Um Mitarbeiter und externe Partner auf die lauernden Gefahren aufmerksam zu machen als auch geeignete Schutzmaßnahmen vorzustellen, veranstaltete die Goetze KG Ende Oktober einen Cyber-Informationsabend. Denn wir nehmen unsere Verantwortung in Sachen Sicherheit nicht nur bei unseren Ventilen ernst, sondern auch im betrieblichen Alltag. Ziel der Veranstaltung war es also die Mitarbeiter im Umgang mit geschäftlichen Daten und im geschäftlichen Netzwerk zu sensibilisieren. Durch den Abend führte Herr Götz Schartner, ein renommierter Experte auf dem Gebiet der Cyberkriminialität sowie Informationssicherheit. 

Der interaktive Vortrag gab den Zuhörern zunächst einen Einblick in die Möglichkeiten des Hackings im privaten Bereich. Im Folgenden rückten unternehmerische Themen und die IT-Sicherheit am Arbeitsplatz in den Fokus. Denn auch dort lauern täglich Gefahren, die einen immensen Schaden im kompletten Unternehmen anrichten können. Viele Firmen erleiden milliardenhohe Schäden durch Hacker-Angriffe auf das IT-System und dem damit teilweise verbundenen Datenklau. 



Folgende Tipps legt Herr Schartner den Mitarbeitern daher sowohl privat als auch geschäftlich ans Herz: 

  1. Verschiedene Passwörter verwenden – kein Universalpasswort für alle Konten. Sollte ein Konto gehackt werden, so kann man dieses Kennwort im Handumdrehen mit speziellen Programmen auf viele andere Konten anwenden. Außerdem sollten alle Kennwörter 2-3x pro Jahr geändert werden. 
  2. Nicht jeder Identität vertrauen – kennen Sie den Absender der Mail wirklich? Oft werden unter bekannten Klarnamen (z.B. Kollegen aus der Firma) E-Mails mit schädlichem Inhalt verschickt. Versichern Sie sich bei Unsicherheiten also, ob die Mail wirklich von der Person stammt, bevor Sie Inhalte herunterladen. 
  3. Surfen im Betrieb auf das notwendige Minimum beschränken – so schützen Sie sich vor schädlichen Viren und Trojanern, welche auf Webseiten lauern können. 
  4. Ungewöhnliche Vorkommnisse bei der IT melden – So können die Experten aus der Fachabteilung schnell eingreifen und weitere Schäden abwenden.
  5. Sicherheitsmaßnahmen nicht vorsätzlich umgehen – In der Firma etablierte Sicherheitsmaßnahmen haben Ihre Berechtigung und sollten nicht umgangen werden, denn so kann ein großer Schaden entstehen. 

Ein hundertprozentiger Schutz besteht zwar nie, denn sobald es Abwehrmechanismen lange gibt, gibt es auch jemanden, der diese umgehen kann. Es kann von rund 14 600 neuen Sicherheitslücken in großen Systemen täglich ausgegangen werden. Aber man darf auch nicht vergessen, dass wir heute in einer Position sind, wo es Schutz gegen Viren und sonstige Gefährdungen gibt, denn das alte Nokia war nicht sicherer als heutige Smartphones – es gab schlichtweg nicht so umfangreiche Bedrohungen die einen Schutz nötig machten. 
Nach dem interessanten Vortrag und vielen interessierten Nachfragen folgte noch ein gemeinsames Zusammenkommen. In diesem Rahmen wurden weitere Fragen von Herrn Schartner beantwortet und das Thema IT-Sicherheit kontrovers von den Teilnehmern diskutiert.